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Notfallmediziner informieren über Wiederbelebung bei Herz-Kreislauf-Stillstand

Ortenau Klinikum in Offenburg gestaltet Aktionstag am 12. Oktober in der Offenburger Hauptstraße zum „World Restart a Heart“-Day

Logo „World Restart a Heart“ Day © Deutscher Rat für Wiederbelebung/ www.grc-org.de

Offenburg, 26. September 2019 – Um auf die Bedeutung der Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillständen durch medizinische Laien aufmerksam zu machen, werden Anästhesisten, Notfallmediziner des Ortenau Klinikums in Offenburg, Experten der Feuerwehr Offenburg, der Leitstelle Ortenau sowie des Deutschen Roten Kreuzes am Samstag, den 12. Oktober von 10 bis 14 Uhr in der Offenburger Hauptstraße bei der Ursulasäule über das Thema Lebensrettung informieren.

Vorführungen einer Notfallrettung
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Jeder auf der Welt kann ein Leben retten“ und steht im Zusammenhang mit dem „World Restart a Heart“-Day, der am 16. Oktober weltweit ein Zeichen für Wiederbelebung setzen soll. In Deutschland wird der Tag vom Deutschen Rat für Wiederbelebung initiiert, der das Bewusstsein für die Bedeutung der Laienreanimation erhöhen und dazu beitragen will, die Ersthelferquote in Deutschland weiter zu steigern.

Neben Informationen und Anleitungen zur Lebensrettung durch medizinische Laien demonstrieren die Notfallmediziner drei Vorführungen einer Notfallrettung über Drehleiter mit Darstellung der Wiederbelebung. Die Vorführungen finden um 10 Uhr, 11 Uhr und 12 Uhr statt. Wie eine Telefon-Reanimation abläuft und was dabei zu beachten ist, darüber geben Mitarbeiter der Leitstelle Ortenau Auskunft.

Leben retten ist einfach!
„Der plötzliche Herztod zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland“, erläutert Dr. Peter Sutterer, Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin und Leitender Notarzt am Ortenau Klinikum in Offenburg. Viele Menschen versterben am Herz-Kreislauf-Stillstand, weil sie nicht rechtzeitig wiederbelebt wurden. Einige dieser Leben könnten gerettet werden, wenn mehr Menschen im Notfall helfend eingreifen. „Denn: Leben retten ist einfach – jeder kann es tun“, so Dr. Sutterer. Im Ernstfall müssen nur die drei lebensrettenden Schritte „Prüfen. Rufen. Drücken“ berücksichtigt werden.

Überlebenschance vervierfachen
Bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoffversorgung beginnt das Gehirn Schaden zu nehmen. Das beherzte Eingreifen von Ersthelfern vor Ort ist für Betroffene deshalb überlebenswichtig. Sie können mit einer Herzdruckmassage die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. In den ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist bei Patienten noch genügend Sauerstoff im Blut und in den Lungen vorhanden, um das Gehirn mit einer Herzdruckmassage am Leben zu erhalten. Reanimationsmaßnahmen durch medizinische Laien können deshalb die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen.

Weitere Informationen über die Kampagne „World Restart a Heart“ durch den Deutschen Rat für Wiederbelebung im Internet unter www.grc-org.de.


Hinweis an die Redaktionen:
Gern stehen Chefarzt Dr. Friedrich Afflerbach, Facharzt für Anästhesiologie Spezielle Anästhesiologische, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Leitender Notarzt, und Chefarzt Prof. Dr. Wolfram Engelhardt, Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Anästhesiologische, Intensivmedizin, im Vorfeld der Veranstaltung für ein Interview zur Verfügung. Sie erreichen sie über das Sekretariat der Anästhesie und Intensivmedizin am Ortenau Klinikum in Offenburg unter Tel. 0781 472-2101.