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Arbeitsgruppe Gesundheit der Oberrheinkonferenz tagt im Ortenau Klinikum in Offenburg

Geschäftsführer Christian Keller stellt Ortenau Klinikum vor/ Gespräch über mögliche Kooperationspotentiale im Bereich Eurodistrikt vereinbart

(v.l.n.r.) Peter Zeisberger, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Karlsruhe, Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller, Patrick Jouin, Agence Régionale de Santé Grand Est, und Dr. Peter Indra, Leiter Gesundheitsversorgung Kanton Basel-Stadt und Vorsitzender der AG Gesundheitspolitik der Oberrheinkonferenz. © Ortenau Klinikum

Offenburg, 27. September 2019 – Bei einer Sitzung der Arbeitsgruppe Gesundheit der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz am vergangenen Mittwoch im Ortenau Klinikum in Offenburg hat Ortenau Klinikum Geschäftsführer Christian Keller den Klinikverbund und seine Zukunftsplanung Agenda 2030 vorgestellt. Zu der Sitzung hatten die drei Vertreter der Mitgliedsländer Dr. Peter Indra, Leiter Gesundheitsversorgung Kanton Basel-Stadt und Vorsitzender der AG Gesundheitspolitik der Oberrheinkonferenz, Patrick Jouin, Agence Régionale de Santé Grand Est, und Peter Zeisberger, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Karlsruhe, eingeladen. Unter anderem vereinbarten die Mitglieder des grenzüberschreitenden Gremiums, bis Ende des Jahres ein Gespräch zwischen Vertretern verschiedener Gesundheitseinrichtungen im Bereich des Eurodistrikts zu organisieren. Dabei sollen mögliche Kooperationspotentiale ausgelotet werden.

Geschäftsführer Christian Keller begrüßte die Arbeit des grenzüberschreitenden Gremiums. Es sei sinnvoll, beispielsweise Gesundheitsleistungen für die Menschen der Grenzregion im jeweiligen Nachbarland leichter zugänglich zu machen, Angebote abzustimmen oder Kooperationen in der Ausbildung zu fördern. „Auch das Ortenau Klinikum ist offen für Gespräche mit unseren Nachbarn und für mögliche Kooperationen zum Nutzen der Patientenversorgung“, betonte Keller.

In seinem Beitrag stellte der Geschäftsführer die aktuellen Strukturen der stationären Gesundheitsversorgung in der Ortenau und das Leistungsspektrum des Klinikverbundes vor. Darüber hinaus erläuterte er die vom Kreistag beschlossene Zukunftsplanung Agenda 2030 für das Ortenau Klinikum. „Um die qualitativ hochwertige stationäre Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Ortenau auch in Zukunft zu sichern und weiter auszubauen, muss das Ortenau Klinikum vor dem Hintergrund steigender Qualitätsanforderungen durch den Gesetzgeber und medizinische Fachgesellschaften seine Strukturen optimieren“, betonte Keller. Mit der Agenda 2030 sei der Klinikverbund auf dem richtigen Weg. Jetzt gelte es, diese Zukunftsplanung zügig umzusetzen.