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Ortenau Klinikum in Offenburg baut Behandlungsspektrum der Unfallklinik aus

„Plastische-, Ästhetische- und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie“ als neue Sektion integriert / Neue Bezeichnung „Unfallklinik Offenburg“

Dr. Eike Mrosek, Chefarzt der Unfallklinik Offenburg am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl © Ortenau Klinikum

Offenburg, 26. September 2019 – Die Klinik für Unfallchirurgie am Ortenau Klinikum in Offenburg wird ab Oktober ihr Leistungsspektrum erweitern und stationären wie ambulanten Pateinten eine noch umfassendere Versorgung bieten können. Der Ausschuss für Gesundheit und Kliniken des Ortenaukreises hat am vergangenen Montag einstimmig beschlossen, die bisher separat geführte Abteilung „Ästhetische und Wiederherstellende Chirurgie“ als Sektion in die von Chefarzt Dr. Eike Mrosek geleitete Unfallchirurgie einzugliedern. Zugleich folgte der Ausschuss dem Vorschlag, die Unfallchirurgie mit den künftig vier Bereichen „Allgemeine und Spezielle Unfallchirurgie“, „Handchirurgie“, „Neurochirurgie“ und „Plastische-, Ästhetische- und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie“ organisatorisch neu aufzustellen und in „Unfallklinik Offenburg“ umzubenennen.

„Die Bündelung des Behandlungsspektrums in der Unfallklinik Offenburg dient unserem Ziel, das Ortenau Klinikum weiterzuentwickeln, Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergien zu nutzen. Damit können wir die sehr gute Versorgungsqualität im Ortenaukreis festigen und weiter ausbauen“, so Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller.

Das Konzept für die Neuorganisation hatte die Leitung des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl gemeinsam mit Chefarzt Dr. Mrosek ausgearbeitet, nachdem der ehemalige Chefarzt der Ästhetischen und Wiederherstellenden Chirurgie, Dr. Tilman Schottler, die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen hat. Die Planung für die teilweise personelle Neubesetzung der Sektion hat das Leitungsteam der Unfallchirurgie inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Für die Sektionsleitung konnte mit Dr. Jan Ruben Thiele ein breit ausgebildeter und erfahrener Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie gewonnen werden. Er wird Anfang nächsten Jahres von Freiburg nach Offenburg wechseln. Unterstützt wird der Sektionsleiter durch zwei weitere Fachärzte für Plastische Chirurgie. Bereits im September hat eine neue Fachärztin für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ihre Tätigkeit in der Unfallklinik aufgenommen.

„Die neue Sektion wird das gesamte Spektrum der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie abdecken, natürlich inklusive komplexer Weichteilrekonstruktionen nach schweren Unfällen. Auch die Mamma-Chirurgie wird wieder einen entsprechenden Stellenwert bekommen“, betont Dr. Mrosek, der eng mit dem von Chefarzt Professor Dr. Karsten Münstedt geleiteten Brustzentrum zusammenarbeiten wird.

Die „Unfallklinik Offenburg“ am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl zählt zu den unfallchirurgischen Maximalversorgern in Baden-Württemberg. Pro Jahr werden in der Klinik rund 4.000 Operationen durchgeführt und 4.500 Patienten stationär behandelt. In der Notaufnahme betreut die Klinik zudem rund 55.000 Patienten pro Jahr, davon rund 20.000 unfallchirurgische Notfälle. Die Abteilung ist als Überregionales Trauma-Zentrum im Traumanetzwerk Oberrhein und Europäisches Hand-Trauma-Zentrum mit 24/7 Replantationsbereitschaft zertifiziert. In Zukunft gehören zur Unfallklinik Offenburg die Sektionen „Allgemeine und Spezielle Unfallchirurgie“, „Handchirurgie“, „Neurochirurgie“ und „Ästhetische und Plastische Chirurgie“.