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Tag des Patienten 2021: Ortenau Klinikum bietet Telefonhotline an

„Nähe schaffen trotz Distanz“: Patientenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt den bundesweiten Aktionstag

Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl Bild: Ortenau Klinikum

Plakat der Veranstalter: Tag des Patienten 2021_Nähe schaffen trotz Distanz

Zum diesjährigen bundesweiten Tag des Patienten am 26. Januar mit dem Motto „Nähe schaffen trotz Distanz“ richtet das Ortenau Klinikum am kommenden Freitag, den 29. Januar von 10 bis 12 Uhr eine Telefonhotline ein. Unter der Nummer 0781 472 1466 wird Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl, Hinweise, Anregungen und Fragen von Patienten, Angehörigen und Besuchern der Klinik entgegennehmen und beantworten. 

Der Tag des Patienten hat das Ziel, die Bedeutung des Dialogs zwischen Kliniken und Patienten hervorzuheben und Lösungsmöglichkeiten für Sorgen von Patienten und Angehörigen zu finden. Besonders in diesem Jahr stehen die Patientenrechte und der Dialog im Fokus. Pandemiebedingt muss an vielen Stellen auf persönlichen Kontakt zwischen Patienten, Angehörigen und Patientenfürsprechern verzichtet werden. Eine Telefonhotline bietet sich deshalb in diesem Jahr in besonderem Maße für dieses Beratungsangebot an.

Mit der Einrichtung einer unabhängigen Stelle für die Patientenfürsprache hat das Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl kurz nach dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes im Jahr 2013 die Initiative ergriffen und bundesweit mit wenigen anderen Kliniken eine Vorreiterrolle eingenommen. Inzwischen gibt es das Angebot der Patientenfürsprache an fast allen Häusern des Ortenau Klinikums. Patienten haben damit die Möglichkeit, von den Patientenfürsprechern Hilfe zu erhalten, um sich besser mit der für sie fremden Situation im Krankenhaus zurecht zu finden, aber auch mögliche Missverständnisse oder Kommunikationsschwierigkeiten im Vorfeld eines Klinikbesuchs aus der Welt zu schaffen.

„Das Bedürfnis nach Unterstützung durch uns Patientenfürsprecher ist gerade in Zeiten der Corona-Pandemie gestiegen. Wir bieten den Patienten Rat und Tat wo wir nur können“, so Ingrid Fuchs, die auch Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankhäusern (BPiK) ist. Dennoch zeige sich oftmals, dass viele Patienten ihre Rechte wie auch das Angebot der Patientenfürsprache nicht kennen. „Deshalb begrüße ich die Initiative, mit einem Aktionstag auf die Anliegen der Patienten aufmerksam zu machen, sehr“, so Fuchs.

Der „Tag des Patienten“ wird gemeinsam vom Bundesverband Beschwerdemanagement in Gesundheitseinrichtungen (BBfG) und vom BPiK getragen. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, unterstützt den Tag des Patienten auch in diesem Jahr: „Covid-19 hat uns alle und ganz besonders die Kliniken vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Innerhalb kürzester Zeit ist es dank digitaler Möglichkeiten gelungen, Angebote zu schaffen, um den vermeintlichen Gegensatz zwischen Nähe und Distanz zu überbrücken. Die Kliniken und insbesondere die Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher sowie die Beschwerdemanagerinnen und Beschwerdemanager meistern diesen Spagat tagtäglich. Auf diese Anstrengungen macht der Tag des Patienten 2021 daher völlig zurecht aufmerksam.“

Weitere Informationen zum Angebot der Patientenfürsprache am Ortenau Klinikum im Internet unter www.ortenau-klinikum.de.