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OG Ebertplatz: 0781 472-0
OG St. Josefsklinik: 0781 472-0
Kehl: 07851 873-0

Über uns Pflege- und
Funktionsdienste

Pflegedienst und Funktionsdienst

Der Pflege- und Funktionsdienst ist mit ca. 1000 Beschäftigten die größte Berufsgruppe am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl. Die Pflegefachkräfte folgen dem Auftrag einer „Besten Pflege“ zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Zur Planung, Durchführung und Evaluation einer qualitativ hochwertigen Versorgung nutzen wir die Schritte des Pflegeprozesses. Dabei orientieren wir uns an den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft, deren Bezugswissenschaften sowie internen und externen Qualitätsvorgaben.

Weiterbildung und Anerkennung erfolgreich abgeschlossen

Abbildung Pflegekräfte
Pflegekräfte erwerben die Zusatzbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpflegerin für die Notfallpflege“ © Ortenau Klinikum

Pflegefachkräfte aus der Zentralen Notaufnahme des Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl erwerben die Zusatzbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpflegerin für die Notfallpflege“

Die Zentrale Notaufnahme mit ihrem interdisziplinären Charakter ist die primäre Eintrittspforte der Akut- und Notfallpatienten unseres Hauses. Die dort tätigen Pflegefachkräfte stellen sich besonderen Herausforderungen, wie beispielsweise der Versorgung von multi- bzw. interdisziplinären Fällen, aller Altersgruppen, vom Hausarztnotfall bis hin zum zeitkritischen, lebensbedrohenden und schwer erkrankten Patienten. Sie alle müssen die bestmögliche Notfallversorgung und-behandlung erhalten. Dies erfordert eine hohe fachliche, soziale und methodische Kompetenz. Seit Kurzem gibt es deshalb  den Weiterbildungsabschluss „Gesundheits- und Krankenpflegerin für die Notfallpflege“. In einer Übergangszeit konnten erfahrene Pflegefachkräfte mit einer mindestens siebenjährigen Tätigkeit in der Notaufnahme eine Prüfung zur Anerkennung absolvieren. Dabei haben Ulrike Grim, Bianca Benz, Katja Habich, Sylvia Kaltenbach im Juni 2018 und Karin Willger im September 2018 in einem zweitätigen Prüfungsvorbereitungskurs die Anerkennung erworben. Stellvertretend berichtet Bianca Benz von ihren Erfahrungen: Die Voraussetzung zur Anerkennung, eine mindestens siebenjährige Tätigkeit in einer Zentralen Notaufnahme, erfüllte Bianca Benz problemlos. Sie arbeitet seit 21 Jahren im Bereich der Zentralen Notaufnahme, davon ist sie seit drei Jahren in unserer Zentralen Aufnahme am Ebertplatz tätig. „Meine langjährige Berufserfahrung war von Vorteil, um die Prüfung zu bestehen“, ist sie sich sicher. Der Unterricht in diesem Lehrgang mit anschließender mündlicher Prüfung bestand aus drei Modulen, wie beispielsweise Ersteinschätzung der Patienten und deren Behandlungsdringlichkeit, Pflege von Patienten in spezifischen Situationen und die Organisation der Abläufe in der Notaufnahme. Christine Kiefer wählte einen neuen Weg. Sie arbeitet seit vier Jahren am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl und ist seit ihrem Examen in der ZNA tätig.. Mit über 1150 Stunden und einer Dauer von 14 Monaten in mehreren Fachbereichen, absolvierte sie im Dezember 2018 erfolgreich die mündliche, schriftliche und praktische Prüfung. Bianca Benz absolvierte ihre Prüfung in Fürth und Christine Kiefer am Universitätsklinikum in Freiburg. Entlastend für beide und sicher auch für alle anderen Teilnehmer, war die Unterstützung durch die pflegerische Leitung und die Kollegen. Bereichernd und als rundweg positiv empfanden sie, dass sie Kollegen aus anderen Häusern  kennenlernten und den Austausch mit ihnen pflegen konnten. So profitierten alle von den Erfahrungen der Anderen und waren in der Lage, sich gegenseitig wertvolle Tipps zu geben. Auf die Frage, welche Auswirkungen bzw. Veränderungen die Weiterbildung in der alltäglichen Arbeit habe, sieht Bianca Benz sich in ihrer Arbeit und Alltagskompetenz gestärkt. Christine Kiefer ergänzt, dass sie ihr Fachwissen  aufgefrischt habe. Zudem habe sie vor allem fachliche Kompetenzen im Bereich Beatmung erworben. Beide sehen durch die Weiterbildung ihre Arbeit aufgewertet und profitieren vom Erlernten. „Man hinterfragt sein eigenes Wissen und Können und lernt außerdem, Kollegen zu motivieren“, sagt Bianca Benz. Dies motiviere sie für anstehende Veränderungen und Aufgaben. Beide sehen die Entwicklung in der ZNA positiv und wollen die Prozesse mitgestalten. Eine Weiterbildung in diesem Bereich ist wichtig, denn gerade in Notsituationen ist kompetentes Handeln unerlässlich. Die Pflegedirektion Offenburg-Kehl gratuliert den Absolventinnen und bedankt sich für die engagierte Mitarbeit.

Traineeprogramm am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Bild: Traineeprogramm Offenbug-Kehl 2018
Trainee 2018 © Ortenau Klinikum

Bianca Benz, Pflegefachkraft der Notaufnahme am Ebertplatz, berichtet: 

Das Programm zur Nachwuchsförderung von Führungskräften, kurz Traineeprogramm genannt, finde ich super. Man hat die Möglichkeit sich mit den Themen einer Stationsleitung bzw. Führungskraft zu beschäftigen und bekommt Einblicke in deren Aufgaben. Besonders wertvoll sind zwei Fortbildungstage, die von der Pflegedirektion organisiert werden. Hier werden Themen, wie beispielsweise Pflegepolitik oder Kommunikation bearbeitet. Diese Einheiten ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine intensive Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten, die im Pflegealltag oftmals in den Hintergrund treten, jedoch den eigenen Horizont erweitern. Besonders interessant ist dabei der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Stationen, da sich daraus Ideen entwickeln, die auch für die eigene Station hilfreich sein können.

Die Teilnahme am Traineeprogramm ermöglicht es uns, sich mit der Rolle der Leitungsfunktion auseinanderzusetzen und eigene Stärken und Schwächen zu erkennen. Eine Entscheidung zur Übernahme von Führungsverantwortung kann so leichter getroffen werden und zudem ist man gut vorbereitet.

Führungskräfte applaudieren für die Pflege

Power Challenge 1min.care

Die 1min.care-Challenge ist eine Initiative, die für mehr Aufmerksamkeit gegenüber der aktuellen Situation von Pflege, Pflegenden und Gepflegten wirbt. Sie lädt ein zu Solidarität, Zusammenhalt und Anerkennung. Seit dem 15. März 2018 werden hierzu symbolische Video-Clips mit jeweils einer Minute Applaus gesammelt. Auch die Führungskräfte des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl beteiligen sich an der Aktion, um ihrem Dank und Respekt gegenüber den Pflegenden auf den Stationen und in den Funktionsbereichen Ausdruck zu verleihen. Zudem wollen sie auf die Patientinnen und Patienten aufmerksam machen, denen das Ortenau Klinikum weiterhin professionell und beratend die beste Pflege auf höchstem Niveau bieten will. Die Pflegenden stellen sich den zukünftigen Herausforderungen zur professionellen Versorgung der Patienten des Ortenau Klinikums und sind hierbei dankbar über Ihre Unterstützung. Jede Gruppe von mehr als drei Personen kann sich beteiligen und mit nur einer Minute Applaus der Pflege mehr Gehör schenken. Weitere Informationen zur Challenge finden Sie auf der Homepage „1min.care“.

Bild: Pflegeslogan

Information

Leitung

Abbildung Markus Bossong

Markus Bossong
Pflegedirektor
Pflegedienstleiter Funktionsdienst
Dipl.-Pflegedienstleiter, Heimleitung, Fachpfleger für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Sekretariat

Beate Kaiser
Nicole Massa
E-Mail: pflegedirektion.og@ortenau-klinikum.de

Kontakt

Betriebsstelle Ebertplatz
Tel. 0781 472-1401
Fax 0781 472-1402

Betriebsstelle St. Josefsklinik

Tel. 0781 472-1415
Fax 0781 472-1417

Betriebsstelle Kehl
Tel. 07851 873-1414
Fax 07851 873-8702