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Tel. 0781 472-3401
Fax 0781 472-3402
E-Mail: urologie.og(at)ortenau-klinikum.de


Sekretariat Radio-Onkologie

Maria Manna
Melanie Bruder

Tel. 0781 472-3201
Fax 0781 472-3202
E-Mail: radioonkologie.og(at)ortenau-klinikum.de


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Sekretariat Urologie:
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Sekretariat Radio-Onkologie: 
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HIFU Therapie Offenburg Ebertplatz

 

Das Prostatakarzinomzentrum Ortenau hat das Behandlungsspektrum mit der sogenannten HIFU Therapie erweitert. HIFU steht für High Intensity Focused Ultrasound. Bei dieser minimal-invasiven Therapie handelt es sich um einen fokussierten Ultraschall. Dieser gilt als besonders nebenwirkungsarm, insbesondere wenn statt der gesamten Prostata nur der Krebsherd behandelt wird. Besonders bei der Behandlung des lokalen Prostatakarzinoms bietet HIFU eine vielversprechende Alternative zur Operation oder der Strahlentherapie.

Im Vergleich zu dem für die Ultraschall-Bildgebung eingesetztem Ultraschall, ist dieser in der Lage, punktgenaue Hitze-Areale in einem vorab determinierten und definierten Gewebebereich zu erzeugen. Der entsprechende Gewebebereich kann über maximal drei Sekunden auf bis zu 100 °C erhitzt werden. Dies hat zur Folge, dass Tumorzellen absterben.

Behandlung

Die Behandlung dauert zwischen 30 Minuten bis 2 Stunden. Der Patient liegt während der gesamten Zeit in bequemer Rechtsseitenlage auf dem Behandlungstisch.
Bei der Behandlung wird die Ultraschallsonde über den Enddarm vor der Prostata platziert, dass die Energieapplikation direkt auf das Ziel erfolgen kann. Durch ein spezielles Kühlsystem wird eine Überhitzung des Umliegenden Gewebes vermieden.

Es ist keine Operation erforderlich und die gesamte Prostata lässt sich behandeln, dass sämtliche Tumorzellen absterben. Bei der HIFU Therapie ist eine Inkontinenz unwahrscheinlich, da der Schließmuskel erkannt und nicht mitbehandelt wird. Zudem ist in Abhängigkeit der Lokalisation des Tumors die Schonung der Potenznerven möglich, wodurch eine Impotenz vermieden werden kann. 

Werden mittels hochauflösender MRT kleine Tumore entdeckt, kommt gegebenenfalls eine fokale Therapie in Betracht. Hierbei wird lediglich der Bereich der Prostata behandelt, in dem ein Karzinom nachgewiesen wurde. Unter Umständen kann hierbei die vollständige Funktion der Prostata, inklusive Samenerguss, erhalten werden. Im Anschluss an die Behandlung wird ein Katheter durch die Harnröhre gelegt, da es zu einer vorübergehenden Anschwellung der Prostata kommt.  Die Patienten können die Klinik jedoch einen Tag nach der HIFU Therapie verlassen.